KISS – kopfgelenksinduzierte Symmetriestörungen 

Das sind häufige Hinweise, die aber zur Diagnosestellung allein nicht ausreichend sind: 

Hält Ihr Kind den Kopf zwanghaft – Ist der Hinterkopf verformt/ abgeflacht –sind die Gesichtshälften nicht ganz gleichmäßig geformt - liegt Ihr Kind oft wie gebogen (C-förmig) - kann es den Kopf nicht halten besonders in Bauchlage – liegt es häufig wie ein „Flitzebogen“ überstreckt?

Schläft es schlecht ein oder kann nicht durchschlafen - fällt Ihnen auf,dass es häufig weint oder unruhig ist - klappt das Stillen nur auf einer Seite?

Schreit Ihr Kind viel ("Schreikinder") – reagiert es heftiger auf scheinbar harmlose Berührung im Nacken - schlägt es sich häufiger gegen den Kopf oder reibt sich dort? 

KIDD – kopfgelenksinduzierte Dysgnosie und Dyspraxie

Gibt es Auffälligkeiten („Ungleichgewicht“) m Kindergarten oder in der Grundschule besonders beim Sport oder beim Spiel –scheinbar schwache Haltung der Wirbelsäule oder ungeschicktes Bewegen ?

Fällt Fahrradfahren ohne Stützräder oder Balancieren oder Mauerlaufen schwer?

Versucht Ihr Kind z.B. beim Turnen, bestimmte Dinge zu vermeiden - z.B „Purzelbaum“ wird nicht gerne gemacht - oder sogar abgelehnt wie „Toben kopfüber“ ? 

Fühlt sich Ihr Kind erkennbar unsicher auch im Wasser - lernt es Schwimmen im Vergleich nur sehr verlangsamt ? 

Klagt Ihr Kind häufiger über Kopfschmerzen ? 

Ursache kann in diesen Fällen ein sog. KIDD- Syndrom sein (Die Abkürzung steht für: vom
(K)opfgelenk – ausgelöste ((i)nduzierte) – Störung der Kindesbewegung ((D)yspraxie)– und/ oder Störung der Kindesentwicklung ((D)ysgnosie)

In der Muskulatur des Nackens findet sich bei allen Kindern eine enorm hohe Dichte an speziellen Wahrnehmungszellen (Rezeptoren), die dem zentralen Gehirn (speziell dem Gleichgewichtsorgan und den Augen) pausenlos eine regelrechte „Datenflut“ über die Lage des Körpers / des Kopfes im Raum übermitteln. 

Sind diese Eingangsdaten für das Gehirn nicht ganz korrekt oder falsch, wie z.B. bei Kindern mit einer Seh- oder einseitigen Hörschwäche sind als Konsequenz auch die Ausgangsbefehle des Gehirns zurück an die Organe im Körper nicht präzise genug und das Kind kommt allgemein gesagt ins „Ungleichgewicht“.

Genau das gleiche Problem entsteht von orthopädischer Seite durch eine gestörte Funktion (z.B. eine Wirbel- Blockierung) der oberen Halswirbelsäule,

Dies kann verschiedene körperliche Schwierigkeiten z.B. in der Haltung aber auch auch Auffälligkeiten im Kindesverhalten hervorrufen. Die deutschen Wörter für Haltung und Verhalten haben sicher nicht zufällig den gleichen Ursprung.

Haben Sie folgende Symptome (Typen) oder Teile davon evtl. bei Ihrem Kind bemerkt, dann sollten Sie evtl. zeitnah einen kinderosteopathischen Check-UP in unserer Praxis mit eingehender körperlicher, entwicklungsneurologischer und manualtherapeutischer Untersuchung ins Auge fassen:

  1. Der "Zappelphillip": Wenn Kindern nicht Anders übrigbleibt, als ständig in Bewegung zu bleiben, weil sie sonst ihren Körper nicht im Raum koordinieren können (fehlende Körperwahrnehmung)-
  2. Der "permanent Gereizte": Oft bis hin zu aggressivem Verhalten, – weil das Kind ständig bereits an kleinen Dingen des Alltags scheitert- ungeduldig, unausgeglichen ? 
  3. Der "Introvertierte": Denn das gleiche mechanische Problem der oberen Halswirbelsäule kann auch zum Gegenteil führen:– Ist Ihr Kind überwiegend ängstlich - Haben Sie das Gefühl von Vermeidungsverhalten?
  4. Wenn der "Filter fehlt": Wie oben erwähnt „arbeiten“ Auge, Ohr und Nacken ja sehr eng und fein abgestimmt zusammen. Ist nur eine dieser Komponente gestört, kommt es oft auch bei den anderen Sinneswahrnehmungen zu Einschränkungen (z.B. Nebengeräusche werden schlechter gefiltert): – Haben Sie die dafür typischen Symptome (Konzentrationsprobleme und Unaufmerksamkeit) schon bei Ihrem Kind bemerkt?

Kommt es zu solchen Symptomen auf Grund einer Blockierung der Kopfgelenke spricht man daher von einer KIDD. 

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